Mehr Leichtigkeit, statt Frust.

Es lebe die Lust!

 

Ich hatte kürzlich bezüglich mehr Leichtigkeit statt Frust ein interessantes Gespräch mit einer Freundin. Wir sprachen darüber, wie unerfreulich es sein kann, in die Gesichter anderer Menschen zu schauen, wenn diese einfach nur von purem Frust erzählen. Und dass es wirklich ein unangenehmes Gefühl hinterlässt, wenn man in einer Gesellschaft lebt, in der man bei zu lauter Freude irritierte Blicke erntet. Ich persönlich mache mir nichts daraus. Aber dass das so ist, daraus mache ich mir etwas!

Und so entstand folgendes Gedicht zum Thema Leichtigkeit (1’13 Min):

 

 

Auf das Thema kamen wir, weil meine Freundin gerade aus Barcelona kam, wo sie eine Woche Urlaub gemacht hatte. Neben den Sehenswürdigkeiten hat sie natürlich auch ausgiebig die Cafés und Restaurants genossen. Sie schwärmte davon, wie freundlich und fröhlich die meisten Menschen dort waren. Die Geräuschkulisse in Barcelona war laut, lebendig und erfrischend. Die Gesichter der Menschen spiegelten genau das wieder.  Meine Freundin fühlte sich dort so richtig mitten im Leben. Herrlich!

Ich glaube, wir unterschätzen extrem die Folgen dessen, was wir ausstrahlen. Wir gestalten alle zusammen die Lebenskulisse, die sich uns bietet. Ebenso wie das Ambiente, in dem wir leben.

Unsere Kultur scheint mir in doppelter Hinsicht ein wenig verrückt. Einerseits bedauern wir, dass es unserer Gesellschaft an Leichtigkeit fehlt. Andererseits strahlen wir selbst diese Leichtigkeit gar nicht aus. Weil das irgendwie nicht ins Bild passt, wenn wir freudestrahlend zur Arbeit, einkaufen oder durch die Straßen gehen. Wir wollen nicht auffallen und uns komisch fühlen. In Gesprächen mit Klienten habe ich des öfteren schon einmal die Frage gestellt: Wie wäre es denn, wenn du morgen im Büro auf die Frage „wie geht’s“ einfach einmal sagen würdest: „Fantastisch! Ich bin heute sowas von glücklich“ … Die einvernehmliche Antwort darauf war: „Das käme komisch rüber und würde die anderen irritieren“. Wenn das nicht verrückt ist!

Das heißt ja auf gut Deutsch, dass wir uns gegenseitig daran hindern, diese von so vielen ersehnte Leichtigkeit in unsere Gesellschaft zu bringen. Und dass wir uns besser auf der Ebene der gezügelten Freude begegnen und verständigen können, als auf der Ebene des Glücklich Seins.

Ich würde sagen: das darf sich definitiv ändern! Vielleicht hast du ja heute Lust, den Anfang zu machen und diesen Negativ-Kreislauf zu durchbrechen, indem du anderen Menschen ein breites Lächeln schenkst und ihnen signalisierst: „Hey, hier ist heute jemand glücklich! Hier ist heute jemand in Frieden mit sich und der Welt!“ Das würde nicht nur die Lebenskulisse der anderen positiv verändern, sondern auch dein eigenes Lebensgefühl verbessern. Stell dir vor, wie es wäre, wenn immer mehr Menschen ihre Freuden mehr teilten als ihr Leid. Wenn immer mehr Menschen etwas ins Gesicht geschrieben stünde, das Zuversicht und Zufriedenheit vermittelt. Also ich persönlich könnte dann gar nicht genug davon bekommen, mit Menschen zusammen zu sein. Siehst du das auch so?

Dies waren meine Gedanken zu „Mehr Leichtigkeit statt Frust“ und ich hoffe, ich konnte dir Lust auf eine positive Ausstrahlung machen. Hier kannst du den Text meines Gedichtes noch einmal nachlesen oder vielleicht mit Copy & Paste irgendwo aufheben:

Ich hab heute still meine Kriegsbemalung abgewischt und entschieden, dass jetzt Zeit für Ruhe ist und für Frieden.

Ich hab ein Bild gemalt von dem indianischen Federschmuck, den ich in meinen Kämpfen trug. Jetzt ist genug!

In der Ferne höre ich noch die Trommeln, die zum Kampf einst riefen. Jetzt spüre ich meine Wildheit, meine Würde, meine Kraft, die ALLES schafft.

Ich rufe auf zum Seelenfrieden. Zu mehr Leichtigkeit statt Frust. Zu Toleranz statt Seitenhieben. An alle Menschen: Es lebe die Lust!

Denn lebendig lebt es sich am besten.

Lebendige Grüße, Helene

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