Neue Wege gehen.

Alles hinter sich lassen und neu anfangen.

 

Als ich neulich Morgens wieder mal einen kreativen Schub bekam, schrieb ich den Text zu meinem neuen Lied „Realize“. Morgens sinniere ich gerne über das, was ich in meinem Leben und auch mit meinen Klienten so erlebe und dann stelle ich mir die Frage, was denn die Lösung des ein oder anderen Problems sein könnte und wie Menschen mutig und entschlossen neue Wege gehen können. Und zwar ohne Anstrengung, Selbstzweifel oder einem unsicheren Gefühl.

An jenem Morgen, als dieses Lied entstand, wurde mir noch einmal deutlich, dass sich der Wunsch nach einem Neuanfang in der Regel viel zu sehr im Kopf abspielt. Plan A, Plan B, Liste 1, Liste 2. Herzensangelegenheiten brauchen aber keine Listen und auch keine Pläne. Sie entstehen durch die „innere Erkenntnis“, dass sich jetzt etwas verändern darf und dass es die Seele ist, die die glücklichen Lebensgeschichten schreibt. Und nicht die Kontrolle! Hier also, frisch aus dem Studio-Ofen für dich „Realize“ (5’15 Min):

Endlich loslassen was dich im Leben behindert und neue Wege gehen kannst du dann, wenn du dem, was du loslassen möchtest, auch innerlich kündigst. Wenn du fühlst (und nicht nur sagst): „Ich will das nicht mehr!“

Viel zu oft reden wir tage-, wochen-, monatelang über die eine Sache, die wir nicht mehr wollen, sind aber innerlich noch daran gekettet, weil wir uns das ein oder andere doch noch davon versprechen bzw. noch nicht bereit sind, mit den entsprechenden Konsequenzen zu leben. Dann beginnt dieses von Chris de Burgh besungene Dilemma zwischen dem Herzen und dem Kopf. Ich kenne das auch. Rückblickend kann ich allerdings mit 1000 prozentiger Sicherheit sagen, dass ich immer erst dann frei und glücklich wurde, wenn ich aufgehört habe, über die Dinge zu reden und einfach den Hinweisen meiner Seele gefolgt bin. Diese nimmst du dann wahr, wenn du die Kontrolle und die Angst ein für allemal aufgibst. Herzensangelegenheiten brauchen weder Kontrolle noch Angst

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass immer dann, wenn du ein Kontrollbedürfnis oder Angst verspürst, du deine Angelegenheit gerade nicht zu einer Herzensangelegenheit machst, sondern zu irgendeinem „Projekt“.

Ich finde, das ist ein wesentlicher Punkt. Und den mache ich an dieser Stelle auch. Lass dir gerne den letzten Absatz einmal auf der Zunge zergehen und rufe ihn dir im Alltag immer wieder ins Gedächtnis. Das könnte dazu führen, dass du viele Bemühungen endlich loslassen kannst.

Lebendige Grüße, Helene

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