Entspannt und glücklich leben

Innerer Frieden bringt die Freude am Leben zurück

 

Der Songtext für „Peace in the middle of all the things“ entstand während eines herrlichen Sonnenaufgangs auf Gran Canaria. Die Idee dazu kam mir, weil ich mich fragte: Wie kann ein Mensch entspannt und glücklich leben? Selbst, wenn er viel um die Ohren hat und der Himmel gerade nicht voller Geigen hängt?

Innerer Frieden ist nicht „erkämpfbar“. Er entsteht, wenn wir die Kontrolle über das Wie, Wo, Wer, Wann und Was auch mal loslassen.

Dazu gehört, wie im Song beschrieben, die Zweifel loszulassen, sich zu trennen von all den Gedanken, die den inneren Frieden stören. Auch das Getöse des Alltags einmal abzuschalten und leise zu werden ist sehr hilfreich. Ich persönlich koche und backe dann gerne. Das liebe ich wirklich sehr. Denn dann kann ich mich ausschließlich um die genussvollen Dinge des Lebens kümmern. Wenn dann der Duft des Essens oder des bald fertigen Kuchens in meine Nase steigt, haben Selbstzweifel, schwere Gedanken und Co definitiv keine Chance.

Ebenso friedvoll und genussvoll ist mein Song, der vom inneren Frieden handelt:

 

 

Entspannt und glücklich leben wollen wir zwar alle. Aber was sind wir bereit, dafür aufzugeben? Und was sind wir bereit, dafür zu erkennen?

Kürzlich in einem Paar-Coaching erlebte ich diesbezüglich wieder einmal den Klassiker, den ich hier natürlich in verkürzter Form darstelle: Während der bereits berentete Mann sich sehr viel Mühe gab, die Frau glücklich zu machen, indem er sich um die Eltern der Frau kümmerte, wollte und wollte seine Frau aber einfach nicht glücklich werden. Im Gegenteil: Sie fühlte sich dadurch schlecht und sagte, sie würde all die Aufgaben ja am liebsten selbst übernehmen. Das könne sie aber nicht, weil sie ja noch arbeiten gehen musste.

Da wurde ich hellhörig und fragte sie, ob sie denn überhaupt gut darin sei, z.B. Anträge für die Pflege der Eltern auszufüllen, den Garten der Eltern in Schuss zu halten, etc. Daraufhin antwortete sie wie aus der Pistole geschossen: „Nein, das kann mein Mann viel besser als ich!“ Ich fragte sie, ob es dann nicht für beide leichter und auch schöner sei, wenn sie sich einfach über das Engagement ihres Mannes freuen würde? Und ihm anstelle ihres unglücklichen Gefühls ein „Danke“ zukommen ließe?

In diesem Moment konnte ich zusehen, wie es bei der Frau „Klick“ machte. Sie erkannte gerade selber, dass ihr Unglück über die zusätzliche Belastung ihres Mannes durch ihre Eltern nur ein Vorwand war. Was sie eigentlich wollte, war „Grünes Licht“, damit der Mann sich damit einverstanden erklärte, dass sie trotz finanzieller Einbußen jetzt schon in Rente gehen konnte. Tatsächlich war sie einfach nur unglücklich, weil sie immer noch zur Arbeit gehen musste, während ihr Mann über sehr viel freie Zeit verfügte. Und weil sie sich diesen Gedanken und dieses Bedürfnis nicht erlaubte, hat sie unbewusst nach Gründen gesucht, die ihr „moralisch weniger verwerflich“ erschienen.

Wenn wir beginnen, ehrlich zu uns selbst zu sein und aufhören, uns für unsere Bedürfnisse zu schämen oder sie zu verleugnen, können wir  entspannt und glücklich leben. Und dann ist der Boden gut für inneren Frieden.

Lebendige Grüße, Helene

 

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