Tipps gegen schlechte Stimmung

Schlechte Stimmung kennt wohl jeder. Und wenn die Stimmung mal eher im Keller als auf der Dachterrasse festhängt, ist das ja auch nicht gleich ein Grund zur Beunruhigung. Kommt immer und überall mal vor. Letztendlich interessieren uns in so einem Moment ja nur 2 Dinge:

a) wie kam ich da rein?

b) wie komme ich da raus?

Wobei ich persönlich gerne die „Erst-b-und-dann-a-Variante“ anwende, sprich: b) wie komme ich da raus? Und dann erst a) wie kam ich da rein? Außerhalb des negativen Gefühlsbades lässt sich so manches doch einfach etwas objektiver betrachten.

Wie komme ich da also raus?

 

Erstens: Verändere Deine Physiologie!

Was könnte das sein? Kalt duschen. Damit bringst Du Deinen Stoffwechsel auf Touren. Oder schwing den Hula-Hoop-Reifen und höre dabei laute, ermunternde Musik. Oder laufe die Treppe einmal rauf und runter. Dreh Dich im Kreis und wedle dabei mit Deinen Armen. Diskutiere nicht lange bzw. am besten gar nicht mit Dir. Mach es einfach! Egal wie schräg Du Dich dabei fühlst! Lass Deiner Phantasie freien Lauf. Glaub mir, das bewirkt Wunder!

 

Deine Physiologie zu verändern bedeutet also hier im Klartext: mache aktiv etwas, was Deiner schlechten Stimmung zu 1000 % WIDERspricht.

 

Auf diese Art und Weise ist im 1. Schritt zumindest schon einmal dafür gesorgt, dass Dein Nervensystem 2 Möglichkeiten im Angebot hat. Und die aktivere Variante gewinnt IMMER!

 

Also, komm in die Gänge! Mach was!

 

Zweitens: Verändere Deine Gedanken!

Gehen wir davon aus, dass Du gerade dabei bist, Punkt 1 zu erledigen und z.B. wild durch die Gegend hüpfst. Ob Du hierbei alles richtig machst oder nicht, kannst Du SOFORT daran messen, ob Du währenddessen noch in der Lage bist, Deinen negativen Gedanken nachzuhängen bzw. Dich auf Deine schlechte Stimmung zu konzentrieren. Erfahrungsgemäß bist Du an diesem Punkt eher damit beschäftigt, Dich über Dich selbst zu wundern und bestenfalls zu amüsieren. Fein! Damit ist die halbe Miete schon drin!

Bleib dann dabei! Zieh Dich an den Haaren aus dem negativen Gedankenkarussell heraus und lenke Deinen Fokus ausschließlich auf Dinge, die Dir Freude bereiten oder Dich amüsieren. Don’t be shy! Du darfst das!!! 😉 Und sei hierbei auch bitte nicht kompliziert.

An dieser Stelle gibt es keinen perfekten, richtigen, adäquaten, intelligenten Gedanken. Hier gibt es nur die EINE REGEL zu beachten: erfreue Dich selbst, hab Spaß! Egal, wie geheuer oder ungeheuer Dir das ist!

 

Also mach Schluß mit dem sinnlosen Negativ-Gedanken-Trend und mit dem Glauben, dass negative Gedanken etwas Ernsthafteres und/oder Wahreres an sich haben als positive!

 

Die Palette der Möglichkeiten bei der neuen Gedankenfindung ist bunt und vielfältig:

Du kannst a) den Gedanken, der Dich runterzieht einfach umdrehen und das Gegenteil denken.

 

Du kannst b) Dich auf einen beliebigen motivierenden Satz konzentrieren. Ich z.B. habe ein Schild in meinem Badezimmer hängen, auf dem steht: „Today something wonderful will happen!“ Während ich diesen lese, generiere ich absichtlich Vorfreude auf das, was heute wohl die „wonderful Überraschung“ sein könnte 😉

 

Du kannst c) an Dein letztes Erfolgserlebnis denken und in dieses tolle Gefühl eintauchen.

 

Du kannst d) darüber nachdenken, wie es in Zukunft wohl sein wird, wenn Dir der aktuelle Bad-Vibes-Auslöser mal nichts mehr anhaben kann.

 

Oder halt, wie in meiner 3-teiligen kostenfreien Videoserie über die Leichtigkeit (http://helenegriebe.com/lp_leichtigkeit/) beschrieben, zähle e) ein paar Minuten lang die Eins auf.

Nutze den FAKT, dass Dein Gehirn immer nur 1 Gedanken gleichzeitig denken kann! Du kannst tatsächlich entscheiden, welcher Gedanke das ist! Gönn Dir den, der Dich zum Lachen bringt!

 

Probier es doch einfach mal aus. Am Anfang mag es Dir noch etwas schwer fallen. Das ist ganz normal. Aber irgendwann, mit ein wenig Übung, bekommst Du das immer besser hin!

 

 

Viel Spass beim Experimentieren 😉

 

Gut gelaunte Grüße,

Deine Helene

 

 

 

 

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